Sheraldo Becker ist mit seiner Geschwindigkeit und seiner aktuellen Form ein Schlüsselfaktor für Mainz 05 vor dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen am Samstag. Der 31-jährige Stürmer hat nach vier Spieltagen bereits zwei Tore und drei Vorlagen beigesteuert und damit maßgeblich zum sechsten Tabellenplatz der Nullfünfer beigetragen.

Die Grundlagen für diese Leistung wurden im Sommer gelegt, auch wenn Becker nach seinem Wechsel im letzten Winter keine komplette Vorbereitung absolvieren konnte. In der Sommerpause und im Trainingslager arbeitete er intensiv mit seinem Sturmpartner Phillip Tietz an ihrem Zusammenspiel. Diese Mühe zahlt sich nun aus. Becker versteht die Laufwege seiner Mitspieler besser und ist voll in die Mannschaftsabläufe integriert.

Tempo als Waffe

Sheraldo Becker ist mit einer gemessenen Höchstgeschwindigkeit von 36,58 km/h der schnellste Spieler der gesamten Bundesliga. Er sieht diese Eigenschaft als zentral für Balleroberungen und schnelles Umschaltspiel an. „Es war wichtig für mich, wieder in meinen Rhythmus zu kommen. Daran haben wir gearbeitet“, sagte Becker. Seine Devise lautet: mehr laufen, mehr Zweikämpfe gewinnen und mehr Tore schießen. Mit seiner aktuellen Ausbeute von fünf Scorerpunkten hat er fast die Gesamtbilanz der Vorsaison (drei Tore, drei Vorlagen) bereits übertroffen. Sein Partner Phillip Tietz führt mit vier Treffern die interne Torschützenliste an, wie die Statistik zeigt.

Erste Heimsaison im Visier

Das Duell mit Bayer Leverkusen ist die erste Gelegenheit für Mainz 05, in dieser Saison vor heimischer Kulisse zu gewinnen. Das letzte Heimspiel am 12. September endete mit einer 1:3-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt. Seither gelang zwei Auswärtssiege in Folge, zuletzt ein 3:0 beim Waldhof Mannheim. Die Mannschaft von Bo Henriksen kommt mit sieben Punkten aus vier Spielen und einer positiven Torbilanz von 10:6 in die Partie. Ein Sieg gegen den aktuell Fünften der Tabelle, den Sie in der Tabelle verfolgen können, wäre ein starkes Signal.

Becker räumte ein, dass die Länderspielpause für ihn und die gut laufende Mannschaft ungelegen kam. Die Trainingswoche wurde jedoch intensiv genutzt. „Wir haben oft gezeigt, dass wir gegen die Top-Teams gut spielen können“, so der Stürmer. Gegen einen ballstarken und technisch versierten Gegner wie Leverkusen wird Mainz voraussichtlich weniger Ballbesitz haben. Beckers Tempo auf den Außenbahnen und die Verwertung von Kontern werden deshalb umso wichtiger. „Daheim vor unseren Fans zu spielen ist immer etwas Besonderes. Als Team brauchen wir diese Energie aus den Rängen“, betonte er.

Die Nullfünfer gehen mit einer Serie von drei Siegen aus den letzten fünf Pflichtspielen in das Topspiel. Die komplette Planung für die anstehenden Aufgaben, einschließlich des Heimspiels am Samstag (10. Oktober), ist auf der Spielplan-Seite einsehbar. Sheraldo Becker, der vor seinem Wechsel nach Mainz vier Monate ohne Einsatz in Spanien verbrachte, hat seinen Platz in der Startelf der Karnevalisten sicher.

The report in full is at mainz05.de