Mainz 05 beteiligt sich über die Football Club Social Alliance an einer neuen Young-Coach-Ausbildung im Norden Ugandas. Nach Angaben des Vereins haben 48 junge Erwachsene im ersten Ausbildungsmodul Grundlagen des Kinderfußballs und des Kinderschutzes vermittelt bekommen. Die Schulung begann am 19. Mai in Arua. Unter den Teilnehmenden waren laut Mainz 05 vor allem Geflüchtete aus dem Südsudan und der Demokratischen Republik Kongo. Ziel des Programms ist es, in ihren Communities Sportangebote für Kinder und Jugendliche aufzubauen. Die FCSA weitet das Programm in Uganda auf die Flüchtlingssiedlungen Bidibidi und Lobule aus. Hintergrund sei der hohe Bedarf an Schutz- und Unterstützungsangeboten für Kinder, auch wegen gekürzter Hilfsgelder seit Anfang 2025. Bereits ausgebildete Young Coaches aus dem Vorjahr bieten laut Mainz 05 gemeinsam mit anderen Aktiven regelmäßige Sportangebote für mehr als 4.200 Kinder und Jugendliche an. In den kommenden Monaten sollen die neuen Teilnehmenden das Gelernte in ihren Communities anwenden. Ein weiteres hybrides Modul sowie ein abschließender Ausbildungsblock in Arua sind bis August geplant. Für Mainz 05 ist das Projekt Teil seines sozialen Engagements außerhalb des sportlichen Kerngeschäfts. Die Ausbildung wurde von Greta Meyer von Mainz 05 und weiteren Instruktoren vom FC Basel, SV Werder Bremen und FK Austria Wien durchgeführt. Trotz eines Ebola-Ausbruchs in der benachbarten Demokratischen Republik Kongo konnte das erste Modul unter Sicherheits- und Gesundheitsmaßnahmen stattfinden. Im Mittelpunkt standen neben sportlichen Grundlagen vor allem Themen wie Kinderschutz, Gleichberechtigung, friedliches Zusammenleben und der Umgang mit Konflikten.