FSV Mainz 05 hat am Donnerstagabend Geschichte geschrieben und sich erstmals für das Viertelfinale der UEFA Europa Conference League qualifiziert. Die Rheinhessen von Urs Fischer besiegten SK Sigma Olomouc mit einem Gesamtergebnis von 2:0 im Achtelfinale und sicherten sich damit einen historischen Erfolg für den Verein und den deutschen Fußball.

Dieser Erfolg ist besonders bemerkenswert, da FSV Mainz 05 bereits vor diesem Spiel als erfolgreichster Bundesliga-Klub in der fünfjährigen Geschichte der UECL galt. Zuvor hatte kein deutscher Verein die Runde der letzten 16 erreicht; Eintracht Frankfurt (2023/24) und 1. FC Heidenheim (2024/25) scheiterten in der Playoff-Runde. Parallel dazu zog auch der SC Freiburg in das Europa League Viertelfinale ein, was die positive Bilanz der Bundesrepublik in Europa weiter stärkte.

Im Vorfeld der Partie musste Mainz einen Rückschlag hinnehmen, als Angreifer Silas eine schwere Verletzung erlitt. Dies ermöglichte dem bisher wenig eingesetzten deutschen Stürmer Nelson Weiper einen seltenen Startplatz in der Offensive.

Die erste Halbzeit sah einige vielversprechende Chancen für die Heimmannschaft, die jedoch ungenutzt blieben. Nelson Weiper und Phillip Tietz konnten frühzeitig Torchancen kreieren, aber keiner der beiden FSV-Angreifer stellte eine echte Gefahr dar. Tietz zögerte in der 6. Minute zu lange mit dem Abschluss, und vier Minuten später konnte Weiper nur einen schwachen Kopfball direkt auf Torhüter Jan Kourtney platzieren.

Auch der viel diskutierte Angreifer Paul Nebel vergab in der 18. Minute eine exzellente Gelegenheit, als er nach einer schönen Kombination seiner Mitspieler den Ball über das Tor schoss. Trotz der verpassten Chancen in der ersten Hälfte gelang es FSV Mainz 05, das Spiel zu kontrollieren und den entscheidenden Sieg zu sichern, der sie in die nächste Runde katapultierte.